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CNC Schnittstellenkarte

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Ich habe eine Schnittstellenkarte entwickelt, die mit 100 x 100 mm sehr kompakt ist und dennoch alle wichtigen Elemente enthält. Im einfachsten Fall werden nur diese Karte, zwei oder drei Endstufen, ein Transformator, ein Gleichrichter, ein Ladekondensator und ein kleines Netzteil mit 5V Ausgangsspannung benötigt, um eine komplette CNC-Steuerung aufzubauen.

Die CNC-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Schrittmotor- oder Servo-Endstufen für Schritt/Richtungssignale an einen Personal Computer mit paralleler Schnittstelle (LPT). Zum Anschluss an Laptop-Computer oder Computer ohne parallele Schnittstelle kann die Ethernet-Schnittstelle (SmoothStepper) dazwischen geschaltet werden. Die Karte verfügt darüber hinaus über eine Vielzahl von Sonderfunktionen:

  • Alle Eingänge und Ausgänge der CNC-Schnittstelle zum Computer sind gepuffert und im Eingang über Widerstände mit 1 K Ohm und im Ausgang über Widerstände mit 470 Ohm abgesichert.
  • Alle Eingänge von der Maschine zur CNC-Schnittstelle (Endschalter, Referenzschaletc.) sind über Schmitt-Trigger ausgeführt. Damit entfällt mögliches Kontaktprellen bei mechanischen Schaltern.
  • Die Ausgänge zur Ansteuerung der Endstufen sind so ausgelegt, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Endstufen problemlos angeschlossen werden können. Die Ausgänge für Schritt, Richtung und Enable sind über Bus-Treiber gepuffert.
  • Fünf Eingänge für End-/Referenzschalter, etc.
  • Vier Ausgänge mit 5 V Logikpegel.
  • Drei Relais mit 230 V Schaltspannung und 8 A Schaltstrom können von der Software angesteuert werden. Ob alle Relais verwendet werden können, hängt von der Konfiguration der Software und der Karte ab.
  • Ausgang für eine Regelspannung von 0 – 10 V zur Drehzahlregelung eines Drehstrommotors über einen Frequenzumrichter oder eines Servomotors mit entsprechender Regelelektronik. Die Höhe der Regelspannung und damit die Motordrehzahl wird von der Software kontrolliert.
  • Sicherheitsschaltung „Charge Pump“ (nur für Mach3).
  • Alle Anschlüsse, ausgenommen zu den Endstufen, sind über Schraubklemmen ausgeührt.
  • Soll die CNC-Schnittstelle mit den Endstufen in ein Gehäuse eingebaut werden, dann kann dafür eine Maschinen-Schnittstellenkarte (optional) zum Einsatz kommen, die über einen kompakten Wannenstecker an die CNC-Schnittstelle angeschlossen wird. Die Entfernung zwischen der Maschinen-Schnittstellenkarte und der CNC-Schnittstelle kann dabei bis zu drei Meter betragen. Dafür bietet sich die Verwendung eines Drucker-Verlängerungskabels (DB25) an. An die CNC-Schnittstelle direkt oder über die Maschinen-Schnittstellenkarte können folgende Signale angeschlossen werden, dabei sind alle Endschalter und alle Referenzschalter auf je einem Anschluss zusammengefasst.

Um die Konfiguration des Computers und der Software einfach zu gestalten, verfügt die CNC-Schnittstellenkarte nur über eine Schnittstelle (LPT) zum Computer. Dabei sind aber verschiedenste Konfigurationen über Steckbrücken wählbar.
Trotz der Vielzahl an Funktionen misst die CNC-Schnittstelle nur 100 x 100 mm. Sie kann daher zusammen mit den Endstufen und Stromversorgung auch direkt an die Maschine gebaut werden.



Die CNC-Schnittstellenkarte ist im Shop verfügbar. Es gibt sie dort auch als Bausatz.

Für den Aufbau der Karte gibt es eine umfangreiche Dokumentation, die Sie im Downloadbereich finden.

In Verbindung mit der 5A- oder 6A-Endstufe können Sie eine komplette CNC-Steuerung aufbauen.


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